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Leimholz kann man fertig kaufen, oder selbst herstellen. Das selbst Herstellen von Leimholz, hat den Vorteil, dass man Holzart und Qualität, sowie die Dimensionen frei Wählen kann.
In diesem Artikel möchte ich die grundlegende Vorgehensweise bei der Herstellung von Leimholz erläutern.
Diese Grafik verdeutlicht die Begriffe, die im Verlauf dieses Artikels benutzt werden.
Wenn man die Seiten eines Holzstückes bezeichnet, spricht man auch bei Hölzern, die keinen Kern und Splint haben dennoch Kernseite und Splintseite.
Es gibt mehrere Möglichkeiten dem natürlichen Schwundverhalten des Holzes beim verleimen entgegenzuwirken. Gänzlich ausschalten lässt sich dies jedoch nicht. Es wird lediglich versucht das Arbeiten des Holzes über die gesamte Brettfläche gesehen zu verteilen.
Bei dieser Verleimung werden Kern an Kern und Splint an Splint verleimt. Rechte und linke Seite werden jeweils abwechselnd nach oben und nach unten gerichtet.
Bei dieser Variante werden Kern an Kern und Splint an Splint verleimt, jedoch immer zwei Bretter mit der rechten und zwei mit der linken Seite zusammengeleimt. Dadurch entsteht zwar ein natürlicheres Bild, aber die Verwerfungen innerhalb des Brettes sind größer.
Diese Variante ist der vorhergehenden sehr ähnlich. Es werden Seitenbretter Kern an Kern und Splint an Splint verleimt. Rechte und Linke Seite immer im Wechsel.
Welche Variante Sinnvoll ist, hängt vom verwendeten Holz und dem gewünschten Maserbild ab. Pauschalisieren kann man dies nicht. Jedoch die Regel "Kern an Kern, Splint an Splint" sollte immer befolgt werden.
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