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Diese Seite wird immer dann erweitert, wenn ich in meiner Werkstatt etwas baulich oder organisatorisch ändere. Es wird hier also immer wieder Neue Beiträge geben. Denn in einer Werkstatt wird eigentlich immer etwas geändert. Um die Entwicklung nachvollziehbar zu machen, werden die einzelnen Beiträge mit Datum versehen.
Der Umbau, besser gesagt der Ausbau der Werkbank machte die Ergänzung der vorhandenen Wandverkleidung notwendig. Eine Unterkonstruktion aus Dachlatten, die an der Wand befestigt sind, trägt 15mm dicke Platten aus OSB. Die Platten wurden zum Schutz einmal geölt.
Ich hatte noch einige Reste verschiedener Abschlussleisten aus Buche, die ich verwenden konnte, um die scharfen und unschönen Kanten der OSB Platten ab zu decken. Nun ist die Wand wieder vollständig verkleidet.
Auch wenn die frei gewordene Fläche gerade mal ca. 1,5 Quadratmeter beträgt, ist der Effekt enorm. Ich habe nun viel mehr Bewegungsfreiheit in der Werkstatt und kann bei Bedarf auch lange Teile bearbeiten.
Statt einer Werkbank steht nun ein Multifunktionstisch von Festool in der Werkstatt. Mit ihm habe ich nun einen flexibel einsetzbaren Arbeitsplatz, der bei Bedarf sogar im Nebenraum untergebracht werden kann, sollte dies einmal notwendig sein.
Der Festool MFT/3 ist keine Hobelbank. Hier sollte man keine falschen Vorstellungen hegen. Als mobile und leicht zu transportierende Lösung, fehlt ihm einfach das Gewicht, um an ihm ohne Modifikationen schwerere Arbeiten erledigen zu können. Leichte Hobelarbeiten sind jedoch kein Problem.
Da ich aber auch viel mit Handwerkzeugen arbeite, muss eine Lösung her. Die Lösung ist recht einfach, der MFT/3 wird zum Hobeln an der Wand befestigt. Hierzu muss ich mir noch eine schnell zu montierende Lösung herstellen. Denn meist wird der MFT mit montierter Schiene und Anschlag in der Werkstatt stehen und nur bei Bedarf an der Wand befestigt.
Ideal ist der Festool MFT/3 als Arbeitstisch, wenn man mit handgeführten Elektrowerkzeugen arbeitet. Besonders dann, wenn man mit kompatiblen Festool Maschinen am MFT arbeitet, kann man seine Vorteile nutzen. Die verschiedenen Möglichkeiten Werkstücke zu befestigen machen die Arbeit leichter und sicherer. Die integrierte Führungsschien ermöglicht das Sägen und Fräsen auf dem Tisch.
Um flexibel arbeiten zu können, werde ich bei Gelegenheit noch zwei Rollcontainer bauen, in denen ich Werkzeuge zum schnellen Zugriff entweder unter, oder neben dem MFT habe. Die Container sollen auch als fahrbare Ablageflächen, beispielsweise beim Hobeln mit der Hobelmaschine dienen.
Da ich die Container auch unter dem MFT abstellen will, können die als Zubehör erhältlichen Streben zur Stabilisierung nicht angebracht werden.
Der Festool MFT/3 ist eine Hobelbank und wird auch keine werden. Um dennoch auf ihm hobeln zu können, habe ich versucht ihn an der Wand zu befestigen. Mit lediglich zwei Befestigungspunkten stand der Tisch bereits so fest, dass ich problemlos an ihm hobeln konnte. Ich habe die Spanabnahme des Hobels extrem stark eingestellt. So stark, dass der Hobel auch einige Male stecken blieb, Der MFT stand dennoch stabil. Die Spannelemente konnten überdies das Werkstück sicher halten.
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Als ich vor einigen Jahren begann die Werkstatt einzurichten, habe ich eine Werkbank aus alten Küchenschränken und einer mit Buche Leimholz beplankten OSB Platte gebaut. Mit der Zeit wurde diese Werkbank immer mehr in die Wandverkleidung integriert.
Das Problem an der Werkbank war jedoch, dass es kaum Spannmöglichkeiten gab. Ich habe mir daher diese diese Vorrichtung gebaut. Schubladen unter der Werkbank sind auch nicht immer optimal. Denn all zu oft hat man ein Werkstück aufrecht vor der Werkbank befestigt und muss dann an eine der Schubladen heran.
Schon lange wollte ich eine neue Werkbank bauen. Dazu mussten aber zuerst die Schubladen leer sein. Daher habe ich zunächst weitere Schränke gebaut, in denen alle Werkzeuge nun gut untergebracht sind. Darüber hinaus wurde auch stark entrümpelt.
Der Ausbau der Werkbank gestaltete sich nicht ganz so einfach. Dadurch, dass de Wandverkleidung nach der Werkbank gebaut wurde, war die Bank regelrecht eingekeilt. Der Ausbau der Schränke konnte daher nur durch den Abbau der kompletten Wandverkleidung erfolgen, oder durch die Zerstörung der Schränke. Ich entschied mich für letzteres, da die Schränke in keinem guten Zustand mehr waren.
Nach und nach wurden die Schränke mit der Stichsäge zerschnitten und mit dem Nageleisen herausgenommen.
Es ist erstaunlich, was sich mit den Jahren an schmutz hinter solchen eingebauten schränken sammlt. Nach der Reinigung sieht es aber nicht mehr so schmlimm aus. Die neue Lösung wird in jedem Fall eine mobile Lösung werden, da ich in meiner Werkstatt so flexibel wie möglich sein möchte.
Der Platzgewinn ist erstaunlich. Nun wird es problemlos möglich sein, auch lange Teile zu bearbeiten, ohne dass ich die Werkstatttür öffnen muss.
Über dem Regal für die Systainer war noch Platz. Außerdem hatte ich noch viele Holzreste, die zu schade zum Wegwerfen waren, aber für den "richtigen" Möbelbau nicht geeignet waren, So entstand aus alten Dachlatten und einigen Fichte Kanthölzern Leimholz für den Schrankbau.
Bei der Leimholzherstellung ging ich nicht so sorgsam vor, wie bei der Herstellung von Platten für den feineren Möbelbau. Dennoch kamen einige ganz ansehnliche Platten dabei heraus. Daraus wurde der Korpus für den Oberschrank gefertigt. Dieser ist einfach verschraubt. Zum Teil auch wieder mit Pocket- Holes, damit man von Außen keine Schrauben sieht.
Im Schrank ist nun ein großer Teil meines Schleifpapiers für den Maschinenschliff untergebracht.
Das keine Schränkchen auf der Linken Seite war einmal eine Schublade. Sie ist aus 15mm Multiplex und sehr stabil. Mit einer Tür versehen und an die Wand gehängt ist es ein guter Platz für Schleif- und Poliervlies.
Die Scharniere und die Griffe stammen von alten Schränken. Die Türen wurden aus einem Reststück Tischlerplatte geschnitten. Alles wurde mit Hartöl behandelt. So ist nun wieder ein Teil meiner Werkstatt ein wenig ordentlicher und vor Staub geschützt.
Der komplette Werkzeugschrank (Unterschrank, Regal, Oberschrank) wurde aus Restbeständen gebaut. Besonders Werkstatteinrichtungen eignen sich sehr gut dazu, solche Restbestände zu verarbeiten, Mit ein wenig Kreativität sieht es im fertigen Zustand noch nicht einmal zusammengewürfelt aus. Der komplette Werkzeugschrank besteht aus einem Materialmix aus Spanplatten, Fichte Leimholz, Lamiat, Tischlerplatte, Douglasie und Lärche Massivholz.
Lange Zeit standen meine größeren Schraubzwingen im Nebenraum der Werkstatt einfach auf dem Boden. Oft genug sind sie umgefallen, lagen durcheinander und haben sich auch gerne mal ineinander verhakt. Oft genug habe ich mich auch darüber geärgert, aber irgendwie konnte ich mich bisher nicht dazu entschließen eine bessere Lösung zu suchen
Heute habe ich jedoch endlich einen Zwingenwagen gebaut. Vom Gartenzaun war noch einiges an Holz übrig geblieben, das ich hierfür verwendet habe. Der Zwingenwagen ist komplett aus Douglasie gebaut.
Der Bau eines solchen Wagens ist sehr einfach. Wie auf einer Leiter sollen die Zwingen aufgehängt werden. Hierdurch wird der Schwerpunkt zur Mitte des Wagens verlagert, was solche Wägen sehr standsicher macht. Das Gewicht von Schraubzwingen ist sehr hoch. Entsprechend stabil muss ein solcher Wagen gefertigt werden. Ich habe alle Teile mit Schrauben der Dimension 5x80 verschraubt und mit PU- Leim zusätzlich noch verleimt.
Der Wagen hat eine Höhe von ca. 1,7m und eine Grundfläche von 66cm x 46cn . Er sollte somit für die vorhandenen Zwingen und noch weitere, die eventuell noch angeschafft werden ausreichen.
Die Querleisten sind lediglich verschraubt, aber nicht geleimt. Dadurch kann ich den Wagen jederzeit umbauen und an meine aktuellen Bedürfnisse anpassen.
Die Last der Zwingen muss von den Rollen und einem stabilen Gestell aufgenommen werden. Das Fahrgestell habe ich daher aus 80mm Kanthölzern und 28mm starken Brettern zusammengeschraubt. Auch hier unterstützt PU- Leim die Schraubverbindung. Das Gestell zur Aufnahme der Zwingen ist seitlich an das Fahrgestell geschraubt. Statisch nicht die beste Lösung, jedoch sind die Rollen so angebracht, dass die Rahmen auf den Befestigungsblechen der Rollen aufsitzen.
Die Verbindung der beiden aufrechten Rahmenteile habe ich mit Taschenbohrungen gemacht. Das geht schnell und ist, wenn der Leim abgebunden hat sehr stabil. Alle Teile wurden geschliffen, die Kanten sind alle mit einem Fasenfräser bearbeitet worden. Zum Abschluss wurde ein Hartöl aufgetragen.
Nun sind meine Schraubzwingen endlich gut untergebracht und bei Bedarf schnell in der Werkstatt. Denn um in der Werkstatt selbst keinen Platz zu vergeuden, wird der Zwingenwagen im Nebenraum stehen und nur bei Bedarf in die Werkstatt kommen.
Durch die Umgestaltung des Schärfplatzes (siehe weiter unten auf dieser Seite) wurde eine größere Fläche frei. Dort standen bisher einige Systainer mit Maschinen. Wurde eine Maschine benötigt, musste ich immer umsortieren. das war mehr als unpraktisch.
Aus Leimholzplatten, die von einem alten, nicht mehr benötigten Schrank stammten, sollte ein neues Regal für die Systainer entstehen. Die Platten hatten unterschiedliche Maße und wurden zunächst auf die benötigten Abmessungen zugeschnitten.
Zum Teil waren die Leimholzplatten bereits lackiert und sehr mitgenommen. Auch wenn es sich nur um eine Werkstatteinrichtung handelt, sollte das Regal doch gut aussehen. also habe ich den alten Lack abgeschliffen. Mit groben Schleifpapier, speziell für den Lackschliff ist das kein großes Problem und geht recht zügig.
Nach dem Abschleifen des Lackes erfolgten weitere Schleifgänge, bis Körnung 120. Der Feinschliff erfolgt erst am Ende, vor dem Zusammenbau. Die Kanten habe ich mit dem Putzhobel geglättet und diese Anschließend mit einem Fasenfräser ca. 4mm abgeschrägt.
In erster Linie sollen im Regal Systainer untergebracht werden. Da sich die Bestückung aber auch mal ändern kann, oder das Regal später einmal ganz anders genutzt werden könnte, habe ich die Seiten und die Mittelwand mit einer Lochreihe versehen.
Die Lochreihe wird in einem Abstand von 37mm zur Vorder- und Hinterkante gebohrt. Somit steht auch einer späteren Nachrüstung mit Türen und Topfbändern nichts im Wege. Das Bohren der Lochreihe mit dem Festool LR 32 geht sehr zügig.
Das Regal wird einfach verschraubt. Aufgrund der Tatsache, dass ich nur wenige lange Bretter zur Verfügung hatte, ist die Mittelwand durchgehend und die Böden sitzen jeweils zwischen den Seiten und der Mittelwand. Dies lässt sich auf gewohnte Weise nicht verschrauben. Mit dem Kreg Pocket Hole Jig und Taschenbohrungen kann man aber eine solche Verschraubung sehr einfach herstellen. Der Vorteil ist auch, dass an der sichtbaren Seite keine Schrauben zu sehen sind.
Die Befestigung des Regals an der Wand erfolgt ebenfalls über Taschenbohrungen im Deckel. Auch diese ist später nicht mehr sichtbar und es gibt keine störenden Leisten oder Winkel.
Den Eckenspanner, den Sie auf dem Bild sehen, stelle ich hier näher vor:
Werkstatt- Kleine Helfer- Eckenspanner
Bei meinen Möbeln verwende ich sehr gerne Bodenträger, die das Herausrutschen der Fachböden verhindern. Leider hatte ich keine dieser Bodenträger mehr, dafür jedoch noch große Mengen an einfachen Fachträgern. Damit aber die Böden beim Herausziehen der Systainer an Ort und Stelle bleiben, habe ich auch in die Böden eine Taschenborung gemacht und diese dann mit einer kaum sichtbaren und nicht störenden Schraube auf jeder Seite gesichert.
Beim mehrmaligen versetzen der Fachböden hat dies jedoch den Nachteil, dass Schraubenlöcher in den Regalseiten zurückbleiben.
Nach der Oberflächenbehandlung mit einem einfachen Hartöl ist das Regal einsatzbereit. Über dem Regal ist noch ein wenig Platz, dort möchte ich in absehbarer Zeit noch ein Schränkchen mit zwei Türen einbauen, im dem ich einen Teil meiner Schleifmittel unterbringen kann.
Die Systainer sind nun Platzsparend, aber einzeln entnehmbar untergebracht. Das Herausziehen der Systainer geschieht über die Verschlüsse. Dort kann man sie greifen und nach vorne ziehen. Ich habe mich bewusst gegen Auszüge entschieden, da die Systainer doch sehr hoch untergebracht sind und Auszüge nur bei den unteren Systainern wirklich von Nutzen wären. Meist kopple ich den Systainer der Maschine, die ich gerade benutze auf den Werkstattsauger. Dort habe ich dann einfachen Zugriff auf den Inhalt.
Meine Werkbank befindet sich in einer Nische. Rechts und links befinden sich Wände, an denen Werkzeuge hängen. Eine Wand habe ich vor einigen Monaten schon mit neuen Halterungen für Handwerkzeuge ausgestattet. An der anderen Wand hingen die verschiedensten Dinge: Winkel, Wasserwaage, Schraubzwingen, Messwerkzeuge, Dübelschablone und viel Kleinkram. An der Stirnwand, direkt unter den beiden kleinen Hängeschränken hingen Spannhilfen, Schraubzwingen, Federzwingen, es lagen Inbusschlüssel herum etc,
Viele dieser Dinge benötige ich nur selten. Andere recht oft. Die vier kleinen Schraubzwingen beispielsweise brauche ich für meine Spannvorrichtung ständig. Die Halterung besteht aber nur aus einer Leiste, an welche die Zwingen geklemmt werden. Mehr als einmal sind mir schon Zwingen von der Halterung gefallen.
Die vielen Federzwingen habe ich in dieser Zahl bisher nur zweimal in 5 Jahren benötigt. Die Lochreihen- und Dübelschablone benötige ich ebenfalls sehr selten. In Zukunft wird diese Schablone dank des Festool LR32, das ich nun habe noch weniger in Gebrauch sein.
Die Einhandzwingen hingen bisher an einem Stück Kantholz, an das sie immer festgezwingt werden mussten. Nicht gerade benutzerfreundlich.
Was lag also näher, als die beiden Wände etwas besser zu organisieren?
Zunächst einmal musste alles von der Wand abgenommen werden. Schrauben, Haken und Dübel wurden entfernt. Der große Vorteil einer Wandverkleidung aus OSB ist, dass man nach Belieben hinein schrauben kann und ausgedrehte Schrauben nicht auffallen. Ideal also zum mehrfachen Umhängen von Werkzeug.
Ich hatte noch mehrere Halter aus Aluminium in verschiedenen Ausführungen. Diese habe ich verwendet um die Schraub- und Einhandzwingen an die Wand zu bringen. Diese können nun viel einfacher entnommen und auch einfacher wieder aufgehängt werden.
Messwerkzeuge (Winkelmesser, Schmiege und Winkel) die an der Wand hingen wurden zu den anderen Messwerkzeugen in eine der Schubladen in der Werkbank gelegt. Das 50cm Stahllineal fand seinen Platz in einem Schlitz, zwischen Hobelhalterungen und Rohrverkleidungen. Die Wasserwaage und die Lochreihenschablone hängen nun bei den Führungsschienen an einer anderen Wand der Werkstatt.
Die vielen Federzwingen habe ich erst einmal gründlich vom Staub befreit und in eine Kunststoffbox mit Deckel im Nebenraum gelagert. Vier große und zwei kleine Federzwingen hängen an der Wand im schnellen Zugriff. Auch die beiden Spannvorrichtungen hängen nun bei den kleinen Zwingen, aber wesentlich höher, so dass sie beim Arbeiten an der Werkbank nicht stören.
Das kleine Regal aus OSB, in dem die beiden Ladegeräte für Akkuschrauber untergebracht waren, habe ich abmontiert. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es in meinem Fall keinen Sinn macht, die Akkus permanent im Lader zu haben. Ein Akku im Gerät und ein voller Akkupack im Gerätekoffer ist vollkommen ausreichend. Wenn ein Akku leer ist, kommt er in den Lader, den ich in diesem Moment aus dem Koffer nehme und anschließe. Nach dem Ladevorgang komm alles wieder in den Koffer. Moderne Akkus mit hoher Kapazität, schnellem Ladevorgang und ohne Selbstentladung machen eine solche Arbeitsweise problemlos möglich.
Nun habe ich Dinge, die ich oft benötige in direktem Zugriff, weniger Dinge, die ich selten benötige stauben an der Wand zu, alles hat einen Platz, an dem es gut gehalten wird und die Reinigung ist auch einfacher geworden. An der Stelle, an der das Regal für die Ladegeräte war, könnte nun ein Platz für weitere Werkzeuge geschaffen werden.
Eine Ecke in meiner Werkstatt habe ich erst vor einigen Monaten komplett überarbeitet, als ich meine Tischkreissäge bekam und Platz schaffen musste. Diese Ecke musste ich nun erneut umgestalten, da sich einiges in meiner Werkstatt geändert hat.
Den Doppelschleifer benötige ich nur noch sehr selten, da ich meine Werkzeuge in der Regel mit Wassersteinen schärfe. Die Bohrmaschine im Bohrständer setze ich ebenfalls nur noch sehr selten ein. Die Gestellsäge habe ich verschenkt.
Zeitgleich sind einige Werkzeuge und vor allem viel Verbrauchsmaterial, das meiste davon ist Schleifpapier, hinzugekommen. Vor allem das Schleifpapier brauchte dringend einen neuen Paltz.
Die kleine Oberfräse wurde durch die Festool MFK 700 ersetzt, die in einem Systainer untergebracht ist. Der kleine Schrank stand also leer. Auch die Schablonen, die speziell für diese Oberfräse angefertigt wurden, sind nicht mehr vorhanden.
Auch bei einer guten Absaugung entstehen immer Späne. Besonders beim Hobeln und beim Auftrennen von Holz auf der Tischkreissäge entsteht immer noch viel Staub, der nicht von der Absaugung erfasst wird. Diese Ecke der Werkstatt bekommt dann das Meiste davon ab. Daher waren Doppelschleifer, Zubehör und Bohrmaschine immer sehr eingestaubt.
Alles also nicht ganz optimal und einige neue Werkzeuge hatten immer noch keinen richtigen Platz gefunden. Es wurde Zeit für eine Umgestaltung dieser Werkstattecke.
Die Bohrmaschine im Ständer steht nun in der Fensternische. Im Werkzeugschrank fand der Doppelschleifer seinen neuen Platz. Darüber ist noch ein wenig Freiraum, den ich noch nutzen möchte. Unter dem Doppelschleifer liegen Stichsäge und Lötstation. Beides wird nur recht selten benötigt und kann daher auch ganz unten liegen.
Im Teil daneben habe ich Schleifpapiere und Schleifvliese untergebracht, sowie Staubsaugerbeutel. Das ist noch nicht ganz ideal, da hier nur ein Teil des Schleifpapieres hinein passt, aber derzeit muss es so gehen. Das Papier für den Festool Rotex liegt in diesem Schrank, das für den RTS 400 in einem anderen, offenen Regal.
Der ehemalige Oberfräsenschrank beherbergt nun das Kreg Jig mit Zubehör, sowie einen Minisystainer, in dem eine Heißklebepistole mit Zubehör untergebracht ist.
Daneben stehen auf dem Werkzeugschrank einige Systainer mit Elektrowerkzeugen. Das ist keine ideale Lösung, da man nicht schnell auf die Werkzeuge zugreifen kann. Auf die Dauer wird es nur funktionieren, wenn an diese Stelle noch ein Werkzeugschrank gebaut wird, der dann einzelne Fächer für jedes einzelne Werkzeug hat und im Idealfall noch Platz für die Schleifmittel bietet.
Dieser Schrank wird dann auch ein Schrank mit Türen werden und kein Regal. Das hilft die Werkstatt und vor allem die Werkzeuge soweit wie möglich staubfrei zu halten und erleichtert die Reinigung der Werkstatt.