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Mein Bestand an Handwerkzeugen hat sich stark verändert. Einige Hobel kamen weg, neue sind an ihre Stelle getreten. Ein Satz kurze Stemmeisen ist auch hinzugekommen, sowie einige andere Werkzeuge, die nun erst einmal untergebracht werden müssen.
Da ich immer öfter zu Handwerkzeugen greife, möchte ich diese nicht mehr in Schubladen unterbringen, sondern griffbereit an der Wand neben der Werkbank. Die Hobel sollen hängend aufbewahrt werden. Dazu habe ich spezielle Halterungen angefertigt, in welche die Hobel eingehängt werden können. Die Halterungen bestehen aus einem Grundbrett, auf das Leisten aufgeleimt werden. Die Überstehenden Leisten werden auf der Tischkreissäge abgeschnitten.
Die Stemmeisen werden in zwei Reihen untereinander aufgehängt. Dazu bohre ich zunächst Löcher in eine Leiste. Die Leiste wird später noch nachgeschnitten und die Löcher sind somit vorne offen. Die Stemmeisen können mit den Griffen dort eingehängt werden. Ebenso ein kleiner Messingklüpfel.
Alle Kanten werden leicht gerundet, die Teil werden geschliffen und mehrfach mit Hartwachsöl behandelt.
Für die Japansägen baute ich eine Halterung, bei der das Sägeblatt durch einen eingelassenen Magneten gehalten wird, während der Griff auf einem Brettchen aufsitzt. Dadurch muss der Magnet nicht das Gewicht der Säge halten.
Nach mehreren Abenden, ist dann der erste Teil der Werkzeugaufhängungen fertig. Die oberen Halterungen sind an sogenannte "French Cleats" gehängt, das sind zwei schräg geschnittene Leisten, die ineinander greifen. Bei diesem System müssen die einzelnen Halterungen nicht festgeschraubt werden, sondern werden nur eingehängt. Dadurch kann man die Anordnung schnell ändern, anpassen oder komplett neu gestalten.
Ich habe auch noch ein kleines Einbauregal für die Wandverkleidung angefertigt. An dieser Stelle befand sich zuvor noch ein großer CD Player, der nun aber einem kleinen MP3 Player gewichen ist. Der Platz war also frei für eine neue Nutzung. Da ich aber in dieser Nische auch die Verkabelung der Akku- Ladegeräte verbaut habe, muss das Regal jederzeit zu öffnen sein. Daher habe ich mich für eine Kastenkonstruktion entschieden, die mit dem Rahmen einfach angeschraubt werden kann.
Auf dem nebenstehenden Bild sieht man die Nische, in die das Regal eingeschoben werden soll. Der Rahmen ist einfach nur auf den Kasten aufgeleimt. Es wird kein hohes Gewicht auf diese Verleimung kommen, daher ist eine stumpfe Verleimung vollkommen ausreichend. Als Material habe ich Meranti Massivholz genommen, von dem ich noch passende Reststücke hatte.
Das Regal selbst ist nur mit zwei Schrauben gegen das herausrutschen gesichert. Es sitzt mit der Rückwand auf der Unterkonstruktion der Nische auf. In dieses Regel werden noch verschiedene kleine Werkzeuge kommen. Es dient auch als Ablage für Bleistifte und Meterstab. An der anderen wand habe ich noch eine Halterung für zwei Schraubendreher angebracht, die zum einstellen der Hobel gedacht sind. Eine Rosette aus Meranti deckt das Loch in der OSB Platte ab, das für den Wasserhahn ausgeschnitten wurde.