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Bisher bin ich bei allen Projekten ohne Tischkreissäge ausgekommen. Ich hätte mir vermutlich auch noch keine Maschine dieser Art zugelegt, wenn sich nicht eine sehr günstige Gelegenheit ergeben hätte. So kam ich also zu dieser älteren, aber gut gepflegten und vor allem sehr gut ausgestatteten Maschine.
Ohne Anbauteile nimmt die Säge nur wenig Platz weg und wird neben der Hobelmaschine an der Wand der Werkstatt geparkt. Den Führungsholm für den Schiebetisch könnte man zwar mit wenigen Handgriffen demontieren, dies ist aber bei der derzeitigen Anordnung nicht notwendig.
Mit Schiebeschlitten, Tischverbreiterung, langem Parallelanschlag und Absaugung benötigt die Maschine natürlich wesentlich mehr Platz in der Werkstatt. Je nach dem, was ich gerade schneide, muss die Maschine gedreht oder verschoben werden. Durch vier stabile Lenkrollen am Untergestell ist das problemlos möglich. An Ort und Stelle werden dann per Fußhebel mindestens zwei der Rollen gesperrt und die Maschine steht sicher.
Die Tischverbreiterung erlaubt Parallelschnitte bis 800mm. Die Schnittlänge am Schiebetisch beträgt 600mm
Das komplette Zubehör kann platzsparend an der Wand untergebracht werden. Schiebetisch, Anschläge und Tischverbreiterung bedürfen nach der Montage keinerlei Justierung. Dadurch ist die Maschine sehr schnell einsatzbereit und auch wieder sehr schnell verstaut. Der Schiebetisch wird lediglich eingehängt, die Tischverbreiterung ist nur mit wenigen Schrauben fixiert. Der Parallelanschlag inklusive hinterer Klemmung und Feineinstellung wird lediglich aufgeschoben.
Wenn man sog. Verdeckte Schnitte ausführt, muss die Spanhaube demontiert werden. Der Absaugschlauch wäre dann jedoch offen und die Saugleistung wird unnötig verringert. Um dieses Problem zu lösen, habe ich am Untergestell einen Gummistopfen montiert. Wird der obere Absaugschlauch nicht benötigt, so wird er auf diesen Gummistopfen aufgesteckt und ist verschlossen. Es geht durch diesen Schlauch keine Saugleistung verloren.
Oft wird weder die Tischverbreiterung, noch der Schiebetisch benötigt. Für solche Fälle reicht es aus, den kleinen Universalanschlag zu montieren. Er kann für Parallelschnitte, Kappschnitte und Gehrungsschnitte benutzt werden. Dies ist jedoch nur möglich, da es sich bei dieser Maschine um eine Unterflug- Zugsäge handelt, bei der das Sägeblatt auf einer Länge von ca. 25cm nach vorne Gezogen werden kann. Das Werkstück liegt hierbei am Anschlag, während das Sägeblatt hindurchgezogen wird. Kappschnitte bis 25cm (je nach Holzstärke) sind dadurch auch ohne Schiebetisch durchführbar..
Platz ist in meiner Werkstatt Mangelware. Daher wird der Platz im Untergestell als Stauraum genutzt. In einer Schublade, die auch Zugänglich ist, wenn die Maschine an der Wand steht, ist die Handkreissäge mit komplettem Zubehör untergebracht. Das Untergestell selbst besteht aus einem stabilen Holzrahmen, welcher mit Seekieferplatten beplankt ist. Alles ist miteinander verschraubt und geleimt.
An der Bedienerseite des Untergestells ist eine Klappe, hinter der das komplette Absaugzubehör seinen Platz findet. Da dies nur benötigt wird, wenn die Maschine auch benutzt wird, ist es kein Problem, dass diese Klappe nur zugänglich ist, wenn man die Maschine aus der Parkposition nach vorne fährt.
Da man je nach Material unterschiedliche Sägeblätter einsetzt, ist es praktisch, wenn diese direkt an der Maschine ihren Platz finden. Daher habe ich im Untergestell einen Stauraum für Sägeblätter geschaffen. Hinter der Sperrholzscheibe mit einem Durchmesser von 300mm sind Sägeblätter mit 280mm gut geschützt untergebracht. Dünne Sperrholzscheiben zwischen den Sägeblättern schützen diese vor Beschädigungen. Gehalten werden Sägeblätter und Sperrholz von einer Flügelmutter.